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Bald ist es wieder so weit: Die Galerie ROOT startet ihr 8. Plein-Air-Mal-Projekt „ROOT on the road“ vom 13.7. – 17.7.2026 diesmal zum Thema „Nachlass loslassen“ in Ravensburg

Dieses Jahr startet die achte Tour im Projekt »ROOT on the road«: Nachlass loslassen – Ein künstlerisches Projekt zum Thema „Was bleibt, wenn wir gegangen sind?“ mit den ROOT-Künstlerinnen und -Künstlern Juliane von Arnim, Irmgard Bornemann, Margit Buß, Marita Czepa, Sabine Kybarth, Christoph Primm, Aruna Samivelu, Ilka Schneider, Ute Wöllmann und der Künstlerin Karolin Hägele als Gast

Wir werden die seit ein paar Jahren leerstehende Wohnung meiner Eltern (Ute Wöllmann Galeristin und Künstlerin und gebürtige Ravensburgerin) bevölkern. Zu diesem Projekt eingeladen haben wir eine weitere in Ravensburg geborene und aufgewachsene Künstlerin, Karolin Hägele, die in Berlin lebt und arbeitet.  Inmitten von Möbeln, Gebrauchsgegenständen, Erinnerungsstücken, Aufbewahrtem, Geordnetem, Liegengebliebenem und Zierat beschäftigen wir uns künstlerisch mit den Schwierigkeiten des Loslassens. Die Wohnung wird dabei selbst zum Archiv, zum Speicher eines gelebten Lebens. Was bleibt? Inwiefern sind die Menschen, die gegangen sind, noch da? Wie sind sie mit den materiellen Überbleibseln verknüpft? Muss man die behalten wollen? Die Wohnung mit ihrer privaten Umgebung ist Arbeitsplatz und Ausstellungsort. Es dürfen aber auch Wände, Möbel und Behältnisse Malgrund oder Protagonisten einer Installation werden.  

Dazu verwenden wir Methoden der Systematisierung (Aruna Samivelu), der Archivierung (Marita Czepa) oder der Dekonstruktion (Christoph Primm). Wir spüren den Schatten nach, die hinter Vorhängen lungern (Sabine Kybarth), oder jenseits der wie gerade erst verlassenen Bühne (Margit Buß). Wir erzählen Kellergeheimnisse von Eingemachtem (Ilka Schneider) oder sehen Landschaften in alten Betten (Juliane von Arnim). Wir überführen Gebrauchsspuren benutzter Textilien in pastose Bildoberflächen (Irmgard Bornemann) oder collagieren verschiedene Versatzstücke, Ebenen und Elemente (Karolin Hägele).  Sie alle begleiten damit den tatsächlichen Prozess des Loslassens, der seinen künstlerischen Ausdruck sucht. (Ute Wöllmann) 

Außerdem malen die Künstlerinnen und Künstler nachmittags in der Zeit jeweils von 15 – 18 Uhr draußen plein-air, also unter freiem Himmel, in der Umgebung der Wohnung, die in der Ravensburger Weststadt gelegen ist.

Gemalt wird an folgenden Orten:

Montag 13. Juli:  Auf den Straßen rundum der Wohnblöcke Angerstraße 23 – 37

Dienstag 14. Juli: Auf dem Karee Angerstraße – Henri-Dunant-Straße – Hochgerichtstraße – Mittelöschstraße

Mittwoch 15. Juli: Auf der Schmaleggerstraße zwischen Pizzeria West bis zum Supermarkt Penny

Donnerstag 16. Juli: Auf dem Weg von der Meersburger Straße zum Waldspielplatz im Rahlenwald

Freitag 17. Juli: Hochgerichtstraße bei der evangelischen St. Johanniskirche

 

Ausstellung der entstandenen Arbeiten in der Wohnung Wöllmann, Angerstraße 23, 88213 Ravensburg.

Sonntag 19. Juli von 12 – 18 Uhr. Die Künstlerinnen und Künstler sind anwesend.

Mo 20.7. – Fr 24.7. jeweils 17 – 19 Uhr, Ute Wöllmann ist anwesend

Für den Einlass bitte klingeln. Es muss ggf. mit Wartezeiten gerechnet werden, falls in der Wohnung zu viele Besucherinnen und Besucher auf einmal sind.

 

ROOT on the road Künstler ohne Obdach – Wir protestieren mit Plein Air-Malaktionen auf den Straßen Berlins 14. Juli bis 20. Juli 2025

Christoph Primm und Margit Buß während der Malaktion vor dem ehemaligen Atelierhaus in der Sigmaringer Str. 1, wo jetzt das Ordnungsamt Berlin Wilmersdorf-Charlottenburg eingezogen ist…

Ute Wöllmann
Atelier: Schillerstr. 34
10627 Berlin
T: 015750171807
www.utewoellmann.de

ROOT on the road zum Thema „Nachlass loslassen“
Tägliche Mal-Aktionen vom 13.7. – 17.7., jeweils 10 – 12 Uhr
in der Wohnung Wöllmann, Angerstr. 23, 88213 Ravensburg
Sonntag 19.7., 12 – 18 Uhr: Ausstellung der entstandenen Arbeiten
Öffnungszeiten: ab 20.7. täglich bis 27.7. nach Vereinbarung (Tel s.o.)

Stipendium Int. Print Making Center Guanlan, China, Okt. 2026
zum „Beijing-Berlin-Projekt“